COMPLAVIS® auf dem Expert Day E‑Invoicing am 15. Juli 2025 in der BMW Welt München

Am 15. Juli 2025 fand der Expert Day E‑Invoicing in der BMW Welt München statt. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen der E‑Rechnung, von nationalen Anforderungen bis hin zu europaweiten E‑Invoicing-Standards als Chance für effizientere, grenzüberschreitende Geschäftsprozesse. Ergänzt wurde das Programm durch Themen wie Künstliche Intelligenz, Steuer/Tax Compliance und digitale Plattformen. In kompakten Sessions präsentierten Experten aus der Wirtschaft deutsche und europaweite Trends, inspirierende Praxisbeispiele und innovative und skalierbare Ansätze und Technologien, die den digitalen Wandel in der Rechnungsabwicklung vorantreiben.
31.07.2025

Mario Kischporski, Leitung EDI-Anbindungen und E-Rechnungs-Plattform

Vortrag auf dem Expert Day E-Invoicing 2025 – COMPLAVIS

E‑Rechnung – kurz erklärt

Seit dem 1. Januar 2025 gilt: (Fast) jedes Unternehmen in Deutschland, das im geschäftlichen Verkehr mit anderen Unternehmen (B2B) steht, muss in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten.

Für den Versand elektronischer Rechnungen gelten derzeit noch Übergangsregelungen: Unternehmen dürfen bis Ende 2027 bzw. 2028 in bestimmten Fällen weiterhin Papierrechnungen oder PDFs versenden – je nach Unternehmensgröße und Art der Geschäftspartner. Es gilt dann nur noch die strukturierte, maschinenlesbare E-Rechnung als Standard (und zwar das XML).

Die Teilnahme an Fachveranstaltungen wie dem Expert Day ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.

Für COMPLAVIS® bedeutet das:

  • Wir informieren uns kontinuierlich über aktuelle Entwicklungen, um technologisch stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  • Wir erfahren die wichtigsten Trends und Innovationen, die wir direkt an unsere Kunden weitergeben.
  • Durch praxisnahe Beispiele und Best Practices erhalten wir wertvolle Einblicke, wie sich die E-Rechnung optimal im Unternehmensalltag einsetzen lässt.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden stets die modernsten, effektivsten und effizientesten Lösungen anzubieten, die sowohl aktuelle gesetzliche Anforderungen erfüllen als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigen.

Die Vorträge im Überblick

Vortrag: Tax meets AI – „Die Mensch-Maschine-Beziehung im Steuerbereich“

  • Die Maschine lebt
  • Was Spezial-Bots leisten
  • Talk to Data
  • Upskilling mit AI
  • The Rise of Agents
  • Beyond ChatGPT

Vortrag: Europaweites E-Invoicing als Chance

  • Vorstellung des Vorgehens im Rahmen der Umsetzung der E-Rechnung
  • Herausforderungen in der Umsetzung der E-Rechnung für den Fachbereich und die IT
  • Ausblick auf Veränderungen, die durch den Einsatz der E-Rechnung entstehen werden
  • Die Rolle & Zukunft von EDI-Invoicing im Kontext E-Rechnungen (Beitrag von COMPLAVIS®)
  • Bricht ab dem 01.01.2027 in den FiBu-Abteilungen das Chaos aus? (Beitrag von COMPLAVIS®)
  • Was Spezial-KI-Bots leisten (Beitrag von COMPLAVIS®)

Vortrag: E-Invoicing in Deutschland – verrückt oder genial?

Vortrag über die umstrittene Umsetzung der E-Invoicing-Verpflichtung in Deutschland:

Deutschland entscheidet sich für ein Manöver, das zurzeit niemand gewagt hat: Umstellung auf E-Rechnung über E-Mail/EDI/PEPPOL ohne ein vorgeschriebenes Regierungsportal, Regierungskanal bzw. Regierungsformat und eine Pre-ViDA-Compliance.

Vortrag: E-Invoicing weltweit meistern: Stolpersteine, Strategien und tatsächliche Einführung

Wie gelingt die globale Einführung von steuerkonformem E-Invoicing in einem Konzern mit zahlreichen Ländern, Systemen und Anforderungen?

Am konkreten Beispiel wurde gezeigt, wie parallele Einzelinitiativen ohne zentrale Steuerung zu hohem Aufwand, Intransparenz und steuerlichen Risiken führen – und wie eine globale E-Invoicing-Plattform gemeinsam mit EY diese Herausforderungen erfolgreich meistert.
Ein reales Transformationsprojekt, das zeigt, wie Standardisierung, Effizienz und Compliance (weltweit) skalierbar umgesetzt werden können.

Standort COMPLAVIS

München, Deutschland

Parkring 4
85748 Garching bei München

Deutschland / Germany

COMPLAVIS ist zertifizierter Peppol Access Point

Peppol Participant ID: 9930:DE287720163
Formate XRechnung UBL 3.0.2 (Deutschland) & Peppol BIS Billing 3.0 (EU & International)

E-Rechnungspflicht 2027: Warum die nächste Stufe mehr ist als eine Pflicht

E-Rechnungspflicht 2027: Warum die nächste Stufe mehr ist als eine Pflicht

E-Rechnungen empfangen zu können, ist seit Anfang 2025 für jedes B2B-Unternehmen Pflicht. Zum 1. Januar 2027 kommt die nächste Stufe: die Pflicht, E-Rechnungen auch zu versenden. Die E-Rechnungspflicht 2027 rückt damit näher, und in vielen mittelständischen Unternehmen wächst die Unsicherheit: Sind wir rechtzeitig so weit? Reicht das, was wir heute tun? Eine Befragung von 143 Unternehmen, die der Verband elektronische Rechnung (VeR) im Juni 2026 veröffentlichte, zeichnet ein deutliches Bild. Nur 3 Prozent halten Deutschland für sehr gut auf die E-Rechnung vorbereitet, 24 Prozent für eher gut. Die große Mehrheit bewertet den Stand als eher schlecht oder unzureichend.

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Für unsere Kunden beim jährlichen Peppol-Netzwerktreffen der KoSIT in Bielefeld

Für unsere Kunden beim jährlichen Peppol-Netzwerktreffen der KoSIT in Bielefeld

Die E-Rechnung ist im Mittelstand angekommen, und mit ihr eine Frage, die vielen Geschäftsführern und Verantwortlichen in Buchhaltung und IT im Kopf herumgeht: Reicht unser heutiger Rechnungsversand noch aus, wenn Kunden und Partner ihre Dokumente zunehmend über das Peppol-Netzwerk austauschen? Seit Anfang 2025 muss jedes B2B-Unternehmen in Deutschland strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 und 2028 kommt schrittweise die Versandpflicht. Und wer über die Grenze fakturiert, merkt schon heute, dass viele Empfänger im europäischen Ausland fast nur noch über Peppol erreichbar sind.

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E-Rechnungspflicht: Was 2018 noch Prognose war, ist heute Gesetz

E-Rechnungspflicht: Was 2018 noch Prognose war, ist heute Gesetz

Viele mittelständische Unternehmen stehen aktuell unter Druck. Die E-Rechnungspflicht ist in Kraft, die Übergangsfristen laufen ab, und in Buchhaltung und IT stellt sich dieselbe Frage: Wie kommen wir rechtzeitig von PDF und Papier zu strukturierten Rechnungsdaten? Was heute wie eine plötzliche regulatorische Welle wirkt, war absehbar. Ich weiß das, weil ich vor knapp acht Jahren genau darüber gesprochen habe.

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