COMPLAVIS® Podcast: Folge 3 – Fristen zum Thema E-Rechnungen

In der dritten Folge des COMPLAVIS® Podcasts „E-Rechnungen ungeskriptet“ geht es um eines der zentralen Themen rund um die E-Rechnung: die gesetzlichen Fristen. Was gilt ab wann, welche praktischen Auswirkungen haben die Vorgaben – und was sollten Unternehmen jetzt konkret tun, um sich rechtzeitig auf den 01.01.2027 vorzubereiten?
12.02.2026
COMPLAVIS® Podcast: Folge 3 – Fristen zum Thema E-Rechnungen

E-Rechnungen: Die Fristen kommen – sind Sie vorbereitet?

Die Einführung der E-Rechnung in Deutschland ist beschlossen. Spätestens zum 01.01.2027 wird die elektronische Rechnung für fast alle Unternehmen verpflichtend.

In dieser Podcast-Folge werden die gesetzlichen Vorgaben zur E-Rechnung anhand konkreter Fragestellungen aus der Praxis eingeordnet und verständlich erläutert. Grundlage sind typische Fragen, die regelmäßig in Kundenprojekten auftreten:

  1. Was sind die genauen Fristen?
  2. Welche praktischen Auswirkungen haben diese Fristen?
  3. Was muss ich konkret tun?

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Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, B2B-Rechnungen elektronisch zu empfangen und zu verarbeiten.

Ab 1. Januar 2027 sind fast alle Unternehmen in Deutschland verpflichtet, nur noch E-Rechnungen im Rechnungsausgang zu versenden. Die Ausnahme für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 800.000 Euro betrifft nur einen sehr kleinen Teil der Marktteilnehmer und ist für die meisten Unternehmen praktisch nicht relevant.

Fristen für die E-Rechnungspflicht in Deutschland

Die gesetzlichen Fristen haben direkte und weitreichende Auswirkungen auf den Rechnungsprozess in Unternehmen. Mit der verpflichtenden Einführung der E-Rechnung ist der Versand von PDF-Rechnungen per E-Mail sowie von Papierrechnungen im B2B-Umfeld in Deutschland nicht mehr zulässig.

Der Handlungsbedarf ist dringend: Es ist noch nicht zu spät, aber Unternehmen müssen jetzt aktiv werden, um ihre Prozesse rechtzeitig auf die E-Rechnung ab 01.01.2027 vorzubereiten. Die Empfehlung aus der Praxis lautet: Sich sofort mit dem Thema auseinandersetzen. Entscheidend ist dabei nicht nur die technische Umstellung, sondern vor allem das reibungslose Zusammenspiel mit Kunden und Geschäftspartnern. Genau deshalb sollten Unternehmen unverzüglich mit Tests im Echtbetrieb beginnen, um rechtzeitig Sicherheit für den Regelbetrieb zu gewinnen.

  • Sie liefern Rückmeldung vom Kunden, ob die Rechnung korrekt verarbeitet werden kann.
  • Dadurch können Fehler frühzeitig bereinigt werden.
  • Gleichzeitig werden wichtige Erfahrungswerte gesammelt, die für den späteren Regelbetrieb unverzichtbar sind.

Da die Verpflichtung, E-Rechnungen empfangen zu können, bereits seit dem 01.01.2025 besteht, sind Kunden in der Lage, E-Rechnungen zu empfangen. Als Lieferant kann man daher sofort auf E-Rechnung umstellen, ohne auf einen Stichtag warten zu müssen. Der Gesetzgeber hat dies bewusst so geregelt, damit nicht beide Seiten gleichzeitig umstellen müssen.

In Deutschland werden E-Rechnungen in der Regel in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD erstellt.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie ZUGFeRD-Rechnungen oder XRechnungen versenden und ob der Weg über E-Mail oder Peppol erfolgt. Meist gibt jedoch der Geschäftspartner vor, welche Variante gewünscht ist. Unternehmen sollten daher auf beide Szenarien vorbereitet sein. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Rechnungen korrekt zugestellt, verarbeitet und akzeptiert werden.

Die Weichen für den 1. Januar 2027 sollten jetzt gestellt werden. Frühzeitige Tests, flexible Prozesse und eine klare Abstimmung mit Kunden sind der Schlüssel für eine reibungslose Umstellung auf die E-Rechnung.

🎙 COMPLAVIS® Podcast – E-Rechnungen ungeskriptet

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E-Rechnungspflicht 2027: Warum die nächste Stufe mehr ist als eine Pflicht

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E-Rechnungen empfangen zu können, ist seit Anfang 2025 für jedes B2B-Unternehmen Pflicht. Zum 1. Januar 2027 kommt die nächste Stufe: die Pflicht, E-Rechnungen auch zu versenden. Die E-Rechnungspflicht 2027 rückt damit näher, und in vielen mittelständischen Unternehmen wächst die Unsicherheit: Sind wir rechtzeitig so weit? Reicht das, was wir heute tun? Eine Befragung von 143 Unternehmen, die der Verband elektronische Rechnung (VeR) im Juni 2026 veröffentlichte, zeichnet ein deutliches Bild. Nur 3 Prozent halten Deutschland für sehr gut auf die E-Rechnung vorbereitet, 24 Prozent für eher gut. Die große Mehrheit bewertet den Stand als eher schlecht oder unzureichend.

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Die E-Rechnung ist im Mittelstand angekommen, und mit ihr eine Frage, die vielen Geschäftsführern und Verantwortlichen in Buchhaltung und IT im Kopf herumgeht: Reicht unser heutiger Rechnungsversand noch aus, wenn Kunden und Partner ihre Dokumente zunehmend über das Peppol-Netzwerk austauschen? Seit Anfang 2025 muss jedes B2B-Unternehmen in Deutschland strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 und 2028 kommt schrittweise die Versandpflicht. Und wer über die Grenze fakturiert, merkt schon heute, dass viele Empfänger im europäischen Ausland fast nur noch über Peppol erreichbar sind.

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Viele mittelständische Unternehmen stehen aktuell unter Druck. Die E-Rechnungspflicht ist in Kraft, die Übergangsfristen laufen ab, und in Buchhaltung und IT stellt sich dieselbe Frage: Wie kommen wir rechtzeitig von PDF und Papier zu strukturierten Rechnungsdaten? Was heute wie eine plötzliche regulatorische Welle wirkt, war absehbar. Ich weiß das, weil ich vor knapp acht Jahren genau darüber gesprochen habe.

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