Genau an diesem Punkt setzt COMPLAVIS® an. Als zertifizierter Peppol Access Point sorgen wir dafür, dass Unternehmen an das Peppol-Netzwerk angebunden sind und bleiben, ohne dass die Buchhaltung jede technische Entwicklung selbst verfolgen muss. Damit das gelingt, sind wir dort präsent, wo über die Richtung des Standards gesprochen wird.
Anfang September war Mario Kischporski für COMPLAVIS® beim 6. Netzwerktreffen der deutschen Peppol Authority in Bielefeld.
Er ist Gründer und Geschäftsführer von COMPLAVIS® und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem elektronischen Datenaustausch (EDI) und der Digitalisierung von Rechnungs- und Beschaffungsprozessen. Gastgeber war NTT DATA Business Solutions, organisiert hat das Treffen die KoSIT, die Koordinierungsstelle für IT-Standards, die im Auftrag des IT-Planungsrats die Rolle der deutschen Peppol Authority übernimmt. An zwei Tagen ging es um den Austausch zwischen den Menschen, die den Standard koordinieren, und denen, die ihn in der Praxis betreiben: Betreiber von Access Points, Service Provider und Fachleute aus der elektronischen Beschaffung.
Die wichtigste Nachricht für Unternehmen: das Peppol Directory wird Pflicht
Ein Thema stach für die Praxis besonders heraus. Die Veröffentlichung der sogenannten Business Card im Peppol Directory wird in Deutschland verpflichtend. Das Directory ist das öffentliche Verzeichnis des Netzwerks, vergleichbar mit einem Branchenbuch: Es zeigt, wer über Peppol erreichbar ist und welche Dokumentarten ein Teilnehmer empfangen kann. Bisher war dieser Eintrag freiwillig.
Künftig soll es in Deutschland kein Opt-out mehr geben, weder für Unternehmen noch für ihren Service Provider. Verhandelbar ist allein der Umfang der veröffentlichten Daten, nicht die Veröffentlichung selbst. Für Unternehmen bedeutet das, dass die eigene Peppol-Fähigkeit öffentlich auffindbar wird. Die Peppol Authority zieht dafür den Vergleich zum Impressum, und für die meisten trifft er zu, weil es dieselben Angaben sind, die ohnehin auf der Website stehen.
Der entscheidende Teil für Sie:
Umgesetzt wird diese Pflicht nicht vom Unternehmen selbst, sondern von seinem Access Point. Als zertifizierter Peppol Access Point bereiten wir das bereits vor. Um die technische Seite müssen Sie sich also nicht kümmern.
Wohin die Regulierung läuft
Neben dem Directory ging es in Bielefeld um den weiteren Fahrplan. Mit dem Wachstumschancengesetz steht ab dem 1. Januar 2027 die nächste Etappe der E-Rechnungspflicht an, wenn die Versandpflicht für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz greift. Ein Jahr später, ab dem 1. Januar 2028, folgen alle übrigen B2B-Unternehmen. Auf europäischer Ebene wurde der Blick auf ViDA gerichtet, die geplante Neuregelung des Mehrwertsteuersystems, zu der bereits ein Pilotprojekt läuft.
Die Richtung ist damit klar: Der strukturierte, netzwerkbasierte Rechnungsaustausch wird zum Normalfall. Wer früh angebunden ist, muss später nicht unter Zeitdruck nachrüsten.
Was das Peppol-Netzwerk für den Mittelstand bedeutet
Hinter Peppol steht ein europaweit einheitlicher Weg, Geschäftsdokumente auszutauschen. Der Name steht für Pan-European Public Procurement OnLine. Betrieben wird das Netzwerk von OpenPeppol, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Brüssel.
Der praktische Nutzen liegt im Aufbau des Netzwerks. Ein Unternehmen schließt sich einmal über einen Access Point an und erreicht darüber alle anderen Teilnehmer, ohne für jeden Geschäftspartner eine eigene Verbindung einzurichten. Genau diesen Zugang übernimmt COMPLAVIS® für Sie und betreibt ihn als zertifizierter Access Point im Netzwerk. Rechnungen und weitere Dokumente laufen strukturiert und maschinenlesbar, sodass sie sich ohne manuelles Abtippen weiterverarbeiten lassen. Das senkt den Aufwand in der Buchhaltung und verringert Fehlerquellen.
Näher am Standard heißt näher an Ihrer Praxis
Für COMPLAVIS® ist die Teilnahme an solchen Treffen kein Selbstzweck. Sie gehört zu unserer Arbeit, Unternehmen sicher durch die Anforderungen rund um die E-Rechnung zu begleiten. Was auf regulatorischer und technischer Ebene passiert, übersetzen wir in konkrete Schritte für Ihren Rechnungsprozess. Die kommende Directory-Pflicht ist dafür ein gutes Beispiel: Wir bereiten die Veröffentlichung für Sie vor, bevor sie zur Vorgabe wird.
Wenn Sie wissen möchten, was das für Ihr Unternehmen bedeutet und wo Sie beim Thema Peppol heute stehen, sprechen Sie uns an. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Ausgangslage und darauf, welcher Schritt für Sie als Nächstes sinnvoll ist.
COMPLAVIS® ist zertifizierter Peppol Access Point
Peppol funktioniert als geschlossenes, standardisiertes Netzwerk. Der Versand und Empfang von Dokumenten ist ausschließlich über zertifizierte Access Points möglich.
Unternehmen haben zwei Optionen:
- Einen eigenen Access Point betreiben – hoher technischer Aufwand und Mitgliedschaft bei OpenPeppol erforderlich
- Einen Peppol Service Provider beauftragen – praktisch, kosteneffizient, unkompliziert
Für die meisten Unternehmen ist der zweite Weg sinnvoll.





